Totenehrung
Leider müssen sich unsere Mitglieder immer wieder von verstorbenen Kameraden verabschieden. Erfährt die Obmannschaft von einem Todesfall, nimmt sie an der Trauerfeier teil und trägt zum Grabschmuck bei. An der Jahrestagung gedenken unsere Mitglieder der Verstorbenen mit Anzünden von Kerzen und besinnlicher Musik.
Verstorbene Sieger «historischer» Feste: ganz nach unten scrollen
Im Jahr 2026 verstorbene Kameraden
- Karl Aeberhard, Langenthal
Eidgenosse und ESV-Ehrenmitglied
Schwingklubs Herzogenbuchsee und Langenthal
07.05.1936 – 08.06.2026 - Hans Steffen, Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
29.12.1939 – 01.05.2026 - Beat Koch, Rapperswil BE
Schwingklub Kirchberg
26.04.1958 – 30.04.2026 - Jürg Schürch, Huttwil
Schwingklub Huttwil
14.10.1949 – 30.03.2026 - Alfred Studer, Brienz
ESV-Ehrenmitglied
Schwingklub Langenthal
20.11.1933 – 01.02.2026
Karl Aeberhard, Langenthal
Eidgenosse und ESV-Ehrenmitglied
Schwingklubs Herzogenbuchsee und Langenthal
07.05.1936 – 08.06.2026
Einen Monat nach seinem 90. Geburtstag (Bild) ist Kari Aeberhard am 8. Juni 2026 in seinem Heim in Langenthal unerwartet verstorben. Kari durfte zu seinem Wiegenfest am 7. Mai zahlreiche Gratulanten empfangen, worunter ein Jodlerquartett. Zwei Wochen später war er als Ehrengast am Oberaargauischen in Niederbipp.
Kari war von 1952–1958 Aktivschwinger im Schwingklub Herzogenbuchsee. Er erkämpfte acht Kränze und wurde 1958 am Eidgenössischen in Freiburg zum Eidgenossen gekürt. Wegen einer schweren Knieverletzung musste Kari im Alter von 22 Jahren die Schwingerhosen an den Nagel hängen.
Kari blieb der Schwingerei treu und bekleidete bedeutende Chargen in den beiden Schwingklubs Herzogenbuchsee und danach Langenthal sowie im Oberaargauischen Schwingerverband. Ab 1973 war er Technischer Leiter im OSV, wurde dann zum Vizepräsidenten gewählt und war von 1977–1984 umsichtiger Präsident. Im Bernisch-Kantonalen Schwingerverband war er drei Jahre Chronikführer. Von 1965–1984 war er zugleich Präsident des Schwingklubs Herzogenbuchsee.
Karis «Königsaktivität»: Er initiierte zusammen mit Kameraden das Eidg. Schwing- und Älplerfest 1983 in Langenthal. Er war OK-Vizepräsident und durfte als eidgenössischer Fähnrich die Fahne entgegennehmen. Ebenso war er treibende Kraft für die Herstellung einer OSV-Fahne. Sie wurde aus dem Erlös des Eidgenössischen finanziert und 1984 eingeweiht. Sie dient dem Verband seit mittlerweile über vier Jahrzehnten.
Für seine grossen Verdienste wurde Kari von den Schwingklubs Herzogenbuchsee und Langenthal, vom OSV, dem BKSV sowie dem ESV zum Ehrenmitglied ernannt.
Auch in unserer Vereinigung hat Kari seine Spuren hinterlassen. Von 2002–2011 war er unser Obmann, und 2003 hat er den Schwingerjass Oberaargau ins Leben gerufen. Solange es die Mobilität zuliess, nahm Kari jahrzehntelang regelmässig an unserer Jahrestagung und am Schwingerjass teil.
Kari folgt nun seinem Bruder und Schwingerfreund Max, der letztes Jahr von uns gegangen ist. Die Kameraden unserer Vereinigung behalten Kari und seine ausserordentlichen Leistungen in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus.
Adrian Schär / sk
Erinnerungen an Kari, oben v. l.: Obmannschaft unserer Vereinigung von 2002–2011; zusammen mit Bruder Max an der Eidg. Schwingerveteranen-Tagung 2023 in Oron.
Unten v. l.: Ehrung an der Feier 125 Jahre OSV von 2024; konzentriert am Schwingerjass Oberaargau 2024 und ein Prosit auf seinen 90. Geburtstag 2026 mit Obmann Otto A. Seeholzer.
Hans Steffen, Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
29.12.1939 – 01.05.2026
Unser Mitglied Hans Steffen ist im Alter von 86 Jahren an Herzversagen verstorben. Im Schwingklub Niederbipp war er viele Jahre im Vorstand, auch als Präsident, tätig. Er war ebenso in der Organisation der einstigen Niederbipper Jungschwingertage aktiv. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Als der SK Niederbipp von 1997 bis 2001 die Obmannschaft unserer Vereinigung stellte, war Hans Säckelmeister, zusammen mit Obmann Hansruedi Cordari und Schryber Heinz Läderach.
Hans besuchte zuletzt unsere Jubiläums-Jahrestagung 2025 in Niederbipp.
Die Kameraden unserer Vereinigung behalten Hans in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus.
(Foto: Martin Ryser)
Beat Koch, Rapperswil BE
Schwingklub Kirchberg
26.04.1958 – 30.04.2026
Unser Mitglied Beat «Billy» Koch ist vier Tage nach seinem 68. Geburtstag gestorben. Bei seiner Lieblingsbeschäftigung Velofahren versagte plötzlich sein Herz. Trotz sofortiger Reanimationsversuche ist er verschieden. Beat war mit seiner Familie in Frauchwil (Gemeinde Rapperswil BE) wohnhaft.
Das Ehrenmitglied des Schwingklubs Kirchberg erkämpfte sich in seiner Aktivkarriere von 1977 bis 1990 insgesamt 19 Kränze, wovon vier an Bernisch-Kantonalen und zwei an Innerschweizerischen Festen.
Beat stammt aus dem Entlebuch, wo er in einer Grossfamilie aufgewachsen ist. Er arbeitete einige Zeit als Mechaniker und Monteur bei der Landmaschinenfirma Agria unseres Kameraden Ueli Stucki in Aefligen. Zusammen montierten sie unter anderem Heukräne und Heubelüftungen auf Bauernhöfen. Dabei seien Beats Bärenkräfte zur Geltung gekommen. Beat war stets sehr hilfsbereit, tüchtig und ein richtiger «Chrampftüfu», so Ueli, auch im Schwingklub.
Die Kameraden unserer Vereinigung behalten Beat in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus. (sk)
(Foto: Schwingklub Kirchberg)
Nachruf von Rolf Gasser (PDF)
ESV-Schwingerporträt (PDF)
Jürg Schürch, Huttwil
Schwingklub Huttwil
14.10.1949 – 30.03.2026
Unser Mitglied Jürg Schürch ist am 30. März 2026 im Alter von 76 Jahren verstorben. Er war in Huttwil OK-Präsident des Oberaargauischen Schwingfestes 2000 und des Bernisch-Kantonalen Schwingfests 2005. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied des Schwingklubs Huttwil ernannt.
«Ohne Jürg Schürch hätte der Sport in Huttwil einen viel geringeren Stellenwert», schreibt der «Unter-Emmentaler» in seinem Nachruf. Er war die treibende Kraft, dass 1997 das Nationale Sport- und Kulturzentrum (heute Campus Perspektiven) eröffnet werden konnte. Dank des Zentrums erlangte u.a. der Huttwiler Eishockeyclub beachtliche Erfolge. Vier Jahrzehnte war Jürg Präsident der Leichtathletik-Vereinigung Huttwil, und er initiierte 1995 die Huttwiler Fasnacht. Von 1982 bis 1990 politisierte er für die SVP im bernischen Grossen Rat.
Wir sprechen den Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus und werden Jürg in ehrender Erinnerung behalten.
(Foto: Marcel Bieri, «Unter-Emmentaler»)
Zum Nachruf im «Unter-Emmentaler» (externer Link)
Alfred Studer, Brienz
ESV-Ehrenmitglied
Schwingklub Langenthal
20.11.1933 – 01.02.2026
Unser Mitglied Alfred Studer-Thöni ist am 1. Februar 2026 im Alter von 92 Jahren in Brienz gestorben, wo er zuletzt im Altersheim wohnte.
Der aus dem emmentalischen Dürrgraben stammende Alfred war Schwinger, Ringer und Nationalturner. Aktivschwinger war er von 1956 bis 1961. Seine Laufbahn begann er im Schwingklub Nyon und später im Schwingklub Vevey. Anschliessend wechselte er zum Schwingklub Langenthal. Leider beendete er seine Aktivkarriere wegen seiner geringen Körpergrösse früh. Als grösster Erfolg gilt der Kranzgewinn am Schwarzsee-Schwinget. Alfred erreichte auch zwei eidgenössische Kränze im Ringen und einen eidgenössischen Kranz als Nationalturner.
Als Mitglied des Schwingklubs Langenthal war Alfred 1966 bis 1971 Technischer Leiter. Auch als Kampfrichter stellte er sich zur Verfügung. Danach folgten zwei Jahre als Klubpräsident. Beruflich – Alfred arbeitete bei der Kantonspolizei – folgte der Wegzug nach Ittigen, weshalb er das Amt in Langenthal aufgeben musste. Nach der Pensionierung zügelte er ins Oberland ins Heim seiner Gattin nach Schwanden ob Brienz, wo er fast bis zuletzt wohnhaft war.
Dem Schwingen im Oberaargau blieb Alfred jedoch treu. Er war Berichterstatter im OSV und am ESAF 1983 in Langenthal Mitglied im Presse- und Propagandakomitee. Von 1980 bis 1990 war er im BKSV-Vorstand Pressechef, dazu fünf Jahre Protokollführer und drei Jahre Vizepräsident. Ab 1990 war er Vertreter des BKSV in der Verwaltungskommission der Eidg. Schwinger- Hornusser- und Jodlerzeitung. Dort war er je vier Jahre als Sekretär und Präsident tätig. Alfred war auch Berichterstatter an Eidgenössischen, Unspunnen- und Kilchberger Festen.
Für sein unermüdliches Schaffen zum Wohl des Schwingsports wurde Alfred mit der Ehrenmitgliedschaft im Schwingklub Langenthal, im Oberaargauischen Schwingerverband, im Bernisch-Kantonalen Schwingerverband und im Eidgenössischen Schwingerverband ausgezeichnet.
Alfred interessierte sich bis zuletzt für das Schwingerwesen, besonders auch für die Aktivitäten unserer Vereinigung. Nachdem es seine Mobilität nicht mehr erlaubte, an unseren Tagungen teilzunehmen, meldete er sich regelmässig telefonisch bei der Obmannschaft und dankte für die erhaltenen Unterlagen, zuletzt gut einen Monat vor seinem Hinschied.
Mit seiner hilfsbereiten und zuverlässigen Art war Alfred unter den Schwingern und Schwingerfreunden ein geschätzter Kamerad.
Die Schwingerkameraden wissen Alfreds grosse Arbeit zugunsten des Schwingens zu würdigen und behalten ihn in ehrender Erinnerung. Der Trauerfamilie entbieten wir unser herzliches Beileid. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbleibenden.
Eidgenössischer Schwingerverband
Bernisch-Kantonaler Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingklub Langenthal
Schwingervereinigung Oberaargau
Im Jahr 2025 verstorbene Kameraden
- Fredy Gerber, Schüpfheim
Schwingklub Huttwil
09.07.1959 – 18.11.2025 - Fritz Wittwer, Eggiwil
Schwingklub Langenthal
30.07.1929 – 11.09.2025 - Max Aeberhard, Herzogenbuchsee
Schwingklub Herzogenbuchsee
28.02.1940 – 02.09.2025 - Alfred Fankhauser, Thörigen
Schwingklub Herzogenbuchsee, Eidgenosse
25.09.1939 – 08.04.2025 - Werner Meer, Huttwil
Schwingklub Huttwil
21.08.1944 – 25.02.2025
Fredy Gerber, Schüpfheim
Schwingklub Huttwil
09.07.1959 – 18.11.2025
Fredy Gerber ist im Alter von 66 Jahren nach längerer Krankheit verstorben. Der in Schüpfheim wohnhaft gewesene Fredy war Ehrenmitglied des Schwingklubs Huttwil und Mitglied unserer Vereinigung. In seiner Aktivkarriere erkämpfte er sich von 1980 bis 1984 vier Kränze. Im Schwingklub Huttwil war er unter anderem Verantwortlicher für die Jungschwinger. Von 1992 bis 2004 war er im Vorstand aktiv.
Wir sprechen den Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid aus und werden Fredy in ehrender Erinnerung behalten.
Fritz Wittwer, Eggiwil
Schwingklub Langenthal
30.07.1929 - 11.09.2025
Unser Mitglied Fritz Wittwer ist am 11. September 2025 kurz nach seinem 96. Geburtstag im Eggiwil verstorben. Er war das älteste Mitglied unserer Vereinigung.
Der im Eggiwil aufgewachsene Fritz erlernte bzw. verfeinerte das Schwinger-Handwerk in den Schwingklubs Siehen und Röthenbach i.E. In seiner Aktivkarriere erkämpfte er sich in Aarberg einen kantonalen Kranz. Als Teilnehmer am Brünig-Schwinget fuhr er mit dem Velo vom Eggiwil auf den Pass!
Beruflich zog es den stets fröhlichen Waldarbeiter und Landwirt zunächst nach Lostorf und 1964 nach Langenthal. Fritz und seine Gattin Hulda durften sich an vier Töchtern und zwei Söhnen erfreuen. Hulda ist vor acht Jahren gestorben.
Fritz war Gründer des bekannten Trios Wittwer. Er spielte Örgeli bzw. jodelte zusammen mit seinen Töchtern Rosmarie und Elsbeth. Wittwers traten auch im Jodler-Doppelquartett Langenthal auf. Das Trio besteht – in anderer Besetzung – nach wie vor.
Den Lebensabend durfte Fritz im Altersheim Dahlia in seiner Heimat Eggiwil verbringen, wo er sich, auch dank der vorzüglichen Pflege, sehr wohl fühlte. Wöchentlich erhielt er familiären Besuch. Bei Gelegenheit spielte er gerne auf seinem Örgeli und sang, so wie an seinem 96. Geburtstag – vgl. Video auf unserem Instagram-Kanal. Bis zuletzt verfolgte Fritz mit grossem Interesse Schwingfeste am Fernsehen. Er sagte, er sei ein glücklicher Mensch.
Die Kameraden unserer Vereinigung behalten Fritz in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus. (sk / Foto: oase)
Max Aeberhard, Herzogenbuchsee
Schwingklub Herzogenbuchsee
28.02.1940 – 02.09.2025
Unser Mitglied Max Aeberhard ist in seinem 86. Lebensjahr verstorben.
Das Mitglied des Schwingklubs Herzogenbuchsee war ein zäher Schwinger. Er leistete mit seiner Grösse von 1.67 m und seinem Gewicht von 67 kg Grosses und gewann auch kantonale Schwingfeste. Insgesamt gewann er 24 Kränze und zusätzlich 22 Kränze im Ringen.
Zusammen mit seiner Tochter Jacqueline verfasste Max 2020 für unsere Vereinigung den nachstehenden Bericht über sein Leben und seine Tätigkeiten. Er schildert eindrücklich, mit welchen Freuden und Leiden man im Leben konfrontiert wird.
Solange es die Gesundheit erlaubte, nahm Max an unseren Aktivitäten regelmässig teil.
Die Abdankung in der sehr gut besetzten Kirche Herzogenbuchsee wurde durch den Jodlerklub Herzogenbuchsee gesanglich begleitet. Max war beim Jodlerklub lange Jahre als Sänger und im Vorstand, u.a. als Präsident, aktiv. Der Nachruf auf unserer Homepage wurde verlesen. Die Einnahmen aus der Kollekte kommen dem Jodlerklub und unserer Vereinigung zugut.
Die Kameraden unserer Vereinigung behalten den stets positiv gestimmten Max in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus.
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Herzogenbuchsee
Aus dem Leben von Max Aeberhard (PDF, verfasst 2020)
ESV-Schwingerporträt (PDF)
Alfred Fankhauser, Thörigen
Schwingklub Herzogenbuchsee, Eidgenosse
25.09.1939 – 08.04.2025
Unser Mitglied Alfred Fankhauser ist am 8. April 2025 im 86. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstorben.
Alfred wurde am 25. September 1939 auf der Lüderen geboren. Der Schwingsport lag ihm sehr am Herzen. In der Schulzeit trainierte er jeweils mit seinen Brüdern. Nach seiner Lehre als Metzger führten ihn seine Lehr- und Wanderjahre zunächst in die Ostschweiz, ins Toggenburg und das St. Galler Rheintal. Dort eroberte er 1958 seinen ersten Kranz am St. Galler Kantonalfest.
Der Berufsweg führte Alfred nach der Rekrutenschule weiter nach Biel. Seine Schwingerlaufbahn verlief sehr erfolgreich. Von 1961 bis 1977 nahm er an nicht weniger als sieben Eidg. Schwingfesten teil. Bei allen sieben Teilnahmen schwang er um den Kranz. Diesen erkämpfte er sich 1966 in Frauenfeld und 1969 in Biel. 1967 gewann er zudem das Waadtländer Kantonale und 1970 das Basellandschaftliche Kantonale. Insgesamt konnte er sich über 45 Kranzgewinne freuen.
Durch seine Heirat kam er später nach Thörigen, wo er sich dem Schwingklub Herzogenbuchsee anschloss. Von 1975 bis 1986 wirkte Alfred im Vorstand des Schwingklubs Herzogenbuchsee, den er in den beiden letzten Jahren (1984–1986) präsidierte. Am Eidg. Schwingfest in Langenthal 1983 war er Mitglied im Gabenkomitee. In unserer Vereinigung wirkte Alfred von 2012 bis 2017 als Revisor, zusammen mit der aus dem SK Herzogenbuchsee stammenden Obmannschaft.
Alfred verdiente sich durch seine wertvollen Arbeiten die Ehrenmitgliedschaft im Schwingklub Herzogenbuchsee und im Oberaargauischen Schwingerverband. Zudem wurde er zum Ehrenveteran des Bernisch–Kantonalen Schwingerverbands ernannt. Bereits 1969 hatte er im Schwingklub Biel und Umgebung die Freimitgliedschaft erhalten.
Mit seiner humorvollen, hilfsbereiten und zuverlässigen Art war Alfred unter den Schwingern und Schwingerfreunden ein geschätzter Kamerad. Am 8. April 2025 ist sein erfülltes Leben zu Ende gegangen. Er hat in seinem letzten Gang mit viel Hoffnung und Geduld gegen sein Krebsleiden angekämpft.
Die Kameraden unserer Vereinigung wissen Alfreds grosse Arbeit zugunsten des Schwingens zu würdigen und behalten ihn in ehrender Erinnerung. Den Angehörigen sprechen sie ihr herzliches Beileid aus.
Bernisch Kantonaler Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Herzogenbuchsee
Schwingklub Biel und Umgebung
(Aus «ESV-Sägemehlsplitter» 5/2025, mit Ergänzungen SVO)
ESV-Schwingerporträt (PDF)
Werner Meer, Huttwil
Schwingklub Huttwil
21.08.1944 – 25.02.2025
Werner Meer, dreifaches Schwinger-Ehrenmitglied und Mitglied unserer Vereinigung, ist in seinem 81. Altersjahr verstorben.
Während 13 Jahren amtete Werner als Sekretär im Schwingklub Huttwil. Dafür wurde er 1983 zum Ehrenmitglied ernannt. Im gleichen Jahr wurde er für seine Tätigkeit als Kassier im Oberaargauischen Schwingerverband zum Ehrenmitglied ernannt. Dazu verlieh ihm der BKSV die verdiente Ehrenveteranenschaft. Im Jahr 2013 hat Werner massgeblich zum guten Gelingen der Jubiläumsschrift zur 75-Jahr-Feier des Schwingklubs Huttwil beigetragen. Bis zuletzt stand er dem Vorstand des Schwingklubs Huttwil mit wertvollem Rat zur Verfügung, was sehr geschätzt wurde.
Werner interessierte sich auch stets für die Aktivitäten unserer Vereinigung und besuchte unsere Tagungen regelmässig, zuletzt in Niederbipp nur zehn Tage vor seinem Ableben.
Die Kameraden unserer Vereinigung wissen Werners Arbeit zugunsten der Schwingerei zu würdigen. Sie sprechen den Angehörigen ihr herzliches Beileid aus.
Bernisch-Kantonaler Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Huttwil
Im Jahr 2024 verstorbene Kameraden
- Hans Lienhart, Huttwil
Schwingklub Huttwil
01.06.1939 – 16.10.2024 - Hans-Rudolf Wüthrich, Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
19.04.1944 – 30.06.2024 - Ferdinand Spielmann, Hindelbank
Schwingklub Kirchberg
27.05.1935 – 15.06.2024 - Hansueli Fuhrer, Herzogenbuchsee
Schwingklub Herzogenbuchsee
31.10.1949 – 19.05.2024
Hans Lienhart, Huttwil
Schwingklub Huttwil
01.06.1939 – 16.10.2024
Viereinhalb Monate nach seinem 85. Geburtstag ist In Huttwil Hans Lienhart, Mitglied unserer Vereinigung, verstorben.
Hans war Mitglied des Schwingklubs Huttwil. Er war als Jungschwinger erfolgreich und sodann Aktivschwinger. Seine Kränze errang das Mitglied des TV Huttwil als Nationalturner. Hans war in der Folge Kampfrichter und half bei der Durchführung von Schwingfesten in Huttwil. Er war auch im höheren Alter am Schwingen interessiert und verfolgte das Geschehen am Fernsehen.
Sein Vater Ernst war Bäcker in Huttwil und gehörte von 1956–1959 unserer Obmannschaft als Schryber an. Hans machte die Lehre als Bäcker in Langnau beim Schwinger Eichenberger. Er musste den Beruf jedoch wegen Mehlstauballergie aufgeben und arbeitete sodann 40 Jahre bei der Post in Huttwil.
Während 70 Jahren war Hans aktiver Turner im TV Huttwil, unter anderem als Oberturner. Er studierte auch Programme für Turneranlässe ein. Später leitete er zusammen mit Kameraden die Männerriege. 2016 musste er seine Turnerkarriere krankheitshalber beenden.
Trotz Krankheit hatte Hans einen enormen Lebenswillen, wie der Unter-Emmentaler im Juni 2024 berichtete. Er genoss die schönen Stunden mit seiner Frau Rösli, die ihn unterstützte und ihm zur Seite stand. Nun ist Hans verstorben.
Die Kameraden unserer Vereinigung sprechen den Angehörigen das herzliche Beileid aus. (oase/UE/sk)
Hans-Rudolf Wüthrich, Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
19. April 1944 - 30.06.2024
Kurz nach seinem 80. Geburtstag ist unser Mitglied Hansruedi Wüthrich unerwartet verstorben. Erst am 19. April hatte er seinen runden Geburtstag gefeiert.
1960, im Alter von 16 Jahren, wurde Hansruedi Mitglied des Schwingklubs Niederbipp. Während seiner aktiven Zeit war er Schwinger (zwei Kränze) und Nationalturner. Leider waren damals die Nationalturner beim Turnverein Niederbipp nicht willkommen. So startete er zusammen mit Hansrudolf Arn für den Turnverein Oberbipp. In den 70er Jahren war Hansruedi im Vorstand des Schwingklubs, und von 1974 bis 1979 war er Präsident. Der Schwingklub Niederbipp verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft.
Nebst dem Schwingsport war er ein leidenschaftlicher Kaninchenzüchter und Mitglied des ornithologischen Vereins Niederbipp und Umgebung.
Die Kameraden unserer Vereinigung sprechen den Angehörigen das herzliche Beileid aus.
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Niederbipp und Umgebung
Ferdinand Spielmann, Hindelbank
Schwingklub Kirchberg
27.05.1935 – 15.06.2024
Im 90. Lebensjahr ist unser Mitglied Ferdinand Spielmann gestorben. Anlässlich seines 85. Geburtstags von 2020 blickte er in einem Gespräch mit unserer Vereinigung mit Wehmut und Zufriedenheit auf sein Leben zurück, das wir hier wiedergeben.
Ferdinand Spielmann wuchs in Messen SO als Sohn von Kleinbauern mit sechs Geschwistern auf. Der aufgeweckte Knabe besuchte die Primar- und die Bezirksschule. Anschliessend durchlief er eine vierjährige Lehre als Elektromonteur. Während seiner Gesellenjahre absolvierte der strebsame Bursche berufsbegleitend die Handelsschule und schloss die Meisterprüfung erfolgreich ab. Mit 24 Jahren wurde er von den BKW als Platzmonteur nach Hindelbank gewählt.
Zwei Jahre später vermählte er sich mit seiner Verlobten Silvia. Sie zogen ins neue Eigenheim ein, und Ferdinand entschloss sich, mit Hilfe von Silvia ein eigenes Geschäft zu gründen. So entstand 1962 die Elektro Spielmann AG in Hindelbank. Die Bauwirtschaft florierte, und der geschäftstüchtige Patron gründete und baute parallel die Spielmann Küchenbau AG und die Spielmann Immobilien AG auf.
Die Familie vergrösserte sich, seine Frau Silvia schenkte ihm zwei Söhne und eine Tochter. Alle Kinder haben ihr Leben erfolgreich gestaltet und ihren Weg gemacht. Der Grossvater war stolz, dass «seine Geschäfte» in dritter Generation weitergeführt werden.
Erwähnt seien auch seine zahlreichen weiteren Engagements, so im Gemeinderat Hindelbank, im Berufsverband der Elektrobranche, Verwaltungsratsmandate und sein anderes Hobby, das Schiesswesen.
Ferdi besuchte als 14-jähriger 1949 den Bubenschwinget in Ortschwaben. Als Episode erklärte er mit Stolz, dass er im vierten Gang mit einem Hansueli Gasser aus Ersigen zusammengreifen durfte. Im dritten Zug wurde er vom nachmaligen Eidgenossen ins Sägemehl gebetet. Als Leichtgewicht aber überaus athletischer Bursche betätigte er sich auch als Nationalturner. 1953, am Solothurnischen Nationalturntag, wurde Ferdi erstmals mit Eichenlaub gekrönt.
Wegen seiner beruflichen Belastung musste das Mitglied des Schwingklubs Kirchberg im Sport zurückstecken. Mit der Tradition des Schwingens blieb er aber zeitlebens eng verbunden. 1983, am Oberaargauischen in Hindelbank, amtete Ferdinand als Gabenchef. Stolz führte er aus, dass er mit seinem Komitee Gaben für mehr als 75'000 Franken sammeln konnte. Die Spielmann Elektro AG selber wurde immer wieder für Gaben und Zuwendungen für Oberaargauische Schwingfeste angefragt. Gerne unterstütze Ferdinand die OK und freute sich, wenn er von den Aktiven ein persönliches Dankesschreiben erhielt.
Seine Augen leuchteten, wenn er vom Besuch von 17 Eidgenössischen Schwingfesten berichtete. Auch genoss er 2020 den Schwingerjass Oberaargau in Oberönz. Kameradschaft und Gemütlichkeit waren ihm wichtig. Dem Schwingsport wünschte er nur das Allerbeste. «Bescheidenheit und Kameradschaft bleiben das höchste Ziel», war eine seiner Kernaussagen.
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Ferdinand im Alterszentrum Schlossmatt in Burgdorf.
Die Kameraden unserer Vereinigung, die ebenfalls einen grossen Unterstützer verloren haben, sprechen den Angehörigen das herzliche Beileid aus. (oase)
Porträt von Ferdi zu seinem 85. Geburtstag in «d'Region», Burgdorf, vom 04.06.2020 unter dem Titel «Rückblick auf ein bewegtes Leben»
Hansueli Fuhrer, Herzogenbuchsee
Schwingklub Herzogenbuchsee
31.10.1949 – 19.05.2024
Im 75. Lebensjahr ist unser Mitglied Hansueli Fuhrer verstorben. Im Schwingklub Herzogenbuchsee war er zum Ehrenmitglied ernannt worden. Selber hat er nicht geschwungen, machte sich aber als «Chrampfer» verdient.
Fast 30 Jahre war der gelernte Maurerpolier Werkhof-Chef in Herzogenbuchsee. Der frühere «Buregiel» war ebenso Marktchef für den viermal im Jahr stattfindenden Warenmarkt in Buchsi sowie verantwortlich für den Viehmarkt und die Tierschauen.
Die Kameraden unserer Vereinigung sprechen den Angehörigen das herzliche Beileid aus.
Im Jahr 2023 verstorbene Kameraden
- Edi Cartier, Graben
Schwingklub Niederbipp
30.05.1927 – 07.10.2023 - Hans Jost, Koppigen
Schwingklub Kirchberg
12.05.1951 – 05.09.2023 - Rolf Schüpbach, Worb/Ersigen
Schwingklub Kirchberg, Eidgenosse
13.07.1964 – 04.03.2023 - Werner Althaus, Langenthal
Schwingklub Langenthal
04.03.1947 – 20.02.2023
Edi Cartier, Graben
Schwingklub Niederbipp
30.05.2027 – 07.10.2023
Aus meinem Leben
Nach dem Schulabgang bin ich ein Jahr lang mit dem Velo von Oensingen nach Solothurn in den Schwingkeller gefahren. Mit Simon Emil gründete ich nachfolgend den Schwingklub Niederbipp und baute mit einigen Jungen den Schwingkeller in einem ehemaligen Stall. Gelegentlich fuhren wir zum Training nach Herzogenbuchsee, u.a. mit Rudolf Cordari, Ernst Reinmann, Berken. Nach dem Lehrabschluss als Maschinenzeichner verlies ich meinen Heimatort Oensingen und fand Beschäftigung in Couvet (Val de Travers), wo ich dem örtlichen Schwingklub beitrat.
Ich nahm das Studium als Maschinentechniker auf, und während der ganzen Zeit ging ich zum Ausgleich in den Schwingkeller. Nach nahezu fünf Jahren zog es mich wieder in die Deutschschweiz (Bekanntschaft). Nach der Umschulung zum Landwirt, was auch einen achtmonatigen Aufenthalt in Dänemark beinhaltete, heiratete ich und nahm Wohnsitz in Graben, wo meine Ehefrau einen Bauernhof besass.
Wenn man bedenkt, dass ich in der Armee zwischenzeitlich Dienst bis zum Artilleriefeldweibel leistete, blieb nicht viel Zeit für Schwingfeste übrig. 1945 gelang mir der erste Kranzgewinn am Solothurnisch-Kantonalen in Olten und später in Boveresse der Neuenburger Kranz. Fünf Kränze hingegen als Nationalturner als guter Vorschaffer.
Als Landwirt wandte ich mich dem Pistolenschiessen zu und ab 1988 auch dem 300-m-Schiessen, und beides bis auf den heutigen Tag.
Was ich bei alldem festhalten möchte: Die Schwinger-Kameradschaft ist etwas Einmaliges und in anderen Kreisen nicht anzutreffen!
Mit Schwingergruss
Edi Cartier
Aufgezeichnet im April 2020
Foto: Edi an unserer Jahrestagung 2020 in Langenthal (mit dem Ehrenwein). Er war mit 96 Jahren unser ältestes Mitglied.
Rolf Schüpbach, Worb/Ersigen
Schwingklub Kirchberg, Eidgenosse
13.07.1964 – 04.03.2023
Im Jahr 1980 begann der grossgewachsene Rolf Schüpbach in der Käserei Ersigen seine Käserlehre. In dieser Zeit arbeitete auch der damals schwingerisch aufstrebende Niklaus Gasser in der Käserei Ersigen und es war naheliegend, dass «Chlöisu» den von allen nur «Schübi» genannten Rolf, ins Training des Schwingklubs Kirchberg mitnahm. Rolf fand immer wie mehr Gefallen am Schwingen und konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, im Jahr 1984 sowohl am Mittelländischen wie auch am Bernisch Kantonalen den Kranz erkämpfen. Der Sennenschwinger, der im Laufe der Zeit neben seiner imposanten Grösse von 198 cm mit 115 kg auch ein beachtliches Gewicht auf die Waage brachte, hatte sich mit den Schwüngen Gammen, Kurz und dem gefürchteten Aufreisser vom Boden eine eigene seinen Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen angepasste Technik zurechtgelegt. Im Jahr 1989 sicherte er sich, mit einem Sieg im alles entscheidenden achten Gang gegen den Entlebucher Beat Cresta, am ESAF in Stans den eidgenössischen Kranz. Neben den insgesamt 10 erschwungenen Kränzen war sicherlich der Sieg am Bergschwinget von Sörenberg im Jahr 1988 ein absoluter Höhepunkt in der schwingerischen Laufbahn von Schüpbach. Im Alter von 26 Jahren musste «Schübi» seine aktive Schwingerkarriere wegen mehreren Knieoperationen beenden. Rolf blieb aber dem Schwingen treu und engagierte sich fortan im Vorstand des Schwingklubs Kirchberg, den er in der Folge einige Jahre präsidierte. Auch im Vorstand des Oberaargauischen Schwingerverbandes war «Schübi» mehrere Jahre tätig. Zudem stellte er sich auch einige Jahre als geschätzter Kampfrichter zur Verfügung.
Für seine Verdienste verliehen im sowohl der Schwingklub Kirchberg wie auch der Oberaargauische Schwingerverband die verdiente Ehrenmitgliedschaft.
Beruflich bildete sich Rolf zum eidg. dipl. Käsermeister weiter. Er betrieb nach der Meisterprüfung ab 1990 für einige Jahre die Emmentaler-Käserei in Urtenen und danach übernahm er einen Lebensmittelladen in Zollikofen, bevor er als technischer Fachmitarbeiter in die Käseindustrie wechselte.
Der nie um einen Spruch verlegene Rolf hatte nicht nur Glück im Leben. Das junge Familienglück mit zwei Töchtern wurde durch den Tod seiner Frau Elsbeth jäh erschüttert. «Schübi» war aber immer ein positiv eingestellter Mensch, rappelte sich wieder hoch und fand in Käthi eine liebevolle Partnerin. Seit dem Herbst 2021 machten sich bei Rolf gesundheitliche Probleme bemerkbar. Schlussendlich wurde ein inoperabler Gehirntumor festgestellt. Dank Begleitung konnte Rolf noch das letztjährige ESAF besuchen.
Am 4. März 2023 wurde Rolf im Alter von erst 59 Jahren von seinem Leiden erlöst. Am 16. März fand sich eine grosse Trauergemeinde in der Kirche von Rapperswil BE ein um von «Schübi» Abschied zu nehmen. Rolf, wir danken dir für die vielen gemeinsamen Stunden, die wir erleben durften und dein Engagement für unser Schwingen. Wir werden dich ehrend in Erinnerung behalten.
Rolf Gasser
Schwingklub Kirchberg
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingerveteranen Oberaargau
(Aus «ESV-Sägemehlsplitter» 6/2023)
ESV-Schwingerporträt Rolf Schüpbach (PDF)
Im Jahr 2022 verstorbene Kameraden
- Max Luder, Wangen an der Aare
Schwingklub Wangen a.A. / Schwingklub Niederbipp
08.01.1925 – 14.01.2022 - Hansruedi Sterchi, Huttwil
Schwingklub Huttwil
28.06.1946 – 24.10.2022
Max Luder, Wangen an der Aare
Schwingklub Wangen a.A. / Schwingklub Niederbipp
08.01.1925 – 13.01.2022
Am 8. Januar 2022 durfte Max Luder den 97. Geburtstag feiern. Fünf Tage später ist er nach einem erfüllten Leben friedlich eingeschlafen.
Max wurde auf der oberen Breite in Wangen a.A. geboren. Nach der Schulzeit machte er eine Lehre als Metzger. In seiner Freizeit war Max ein begeisterter Schwinger. Im damaligen Schwingklub Wangen a.A. besuchte er fleissig das Training. In den Jahren 1950–1960 folgten erfolgreiche Jahre als Aktivschwinger. Er erkämpfte sich diverse Kranzauszeichnungen an den Gauverbandfesten. 1951 gewann er sogar einen kantonalen Kranz in Genf.
Auch der Oberaargauische Schwingerverband (OSV) konnte auf die Dienste von Max zählen. 1962 wurde er Nachfolger von Gottfried Eggimann und trat das Amt als Versicherungskassier an. 1971–1976 war er Kassier des Verbandes, zudem war er auch an diversen Schwingfesten als Einteiler und Kampfrichter tätig.
Am 1. Februar 1964 wurde der Schwingklub Limpach unter dem Patronat des OSV, vertreten durch Karl Kehrli und Max Luder, gegründet. 1965–1974 war Max Schriftführer bei der Schwingervereinigung Oberaargau.
Um das Jahr 1994 überreichte Max das restliche Geld, das er seit der Auflösung des Schwingklub Wangen a.A. hütete, dem OSV.
Weiter wurde Max Mitglied des Schwingklub Niederbipp. Für seine zahlreichen Dienste wurde ihm vom Oberaargauischen und dem Bernisch-Kantonalen Schwingerverband die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Auch nach seiner aktiven Zeit für den Schwingsport besuchte Max weiter fleissig die Schwingfeste. Oft war er auch an Schwingfesten in der Nord-, Ost-, Inner- und Westschweiz anzutreffen. Seine Einteilungskenntnisse waren bis in die Innerschweiz bekannt.
Mit seiner humorvollen und hilfsbereiten Art, war Max unter den Schwingern und Schwingerfreunden ein geschätzter Kamerad. Wir denken in Dankbarkeit an ihn zurück und werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
Matthias Arn
Bernisch-kantonaler Schwingerverband
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingervereinigung Oberaargau
Schwingklub Niederbipp und Umgebung
(Aus «ESV-Sägemehlsplitter» 3/2022)
Hansruedi Sterchi, Huttwil
Schwingklub Huttwil
28.06.1946 – 24.10.2022
Unser Mitglied Hansruedi Sterchi ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Hansruedi war ein Original im Schwingklub Huttwil. In seiner Jugend hatte er es nicht leicht. Als Verdingbub wuchs er in Huttwil auf. Er absolvierte ein Metzgerlehre und ging danach ins Baselbiet auf Wanderschaft. In dieser Zeit konnte er drei Kränze erkämpfen: am Aargauer Kantonalfest zwei Kränze und am Baselstädtischen einen Kranz. Danach schwang er im Schwingklub Huttwil und war auch im Vorstand tätig. (oase)
In früheren Jahren verstorbene Kameraden
2021
- Gottlieb Wüthrich, Ferrenberg/Rüedisbach
Schwingklub Burgdorf
19.04.1936 – 20.02.2021
Nachruf (PDF) - Albert Ledermann, Utzenstorf
Schwingklub Kirchberg
13.01.1942 – 24.11.2021 - Karl Kiener, Bollodingen
Schwingklub Herzogenbuchsee
10.08.1943 – 07.12.2021 - Heinz Stähli, Kirchberg
Schwingklub Kirchberg
01.09.1933 – 2021 - Walter Schwyter, Langenthal
Schwingklub Langenthal
30.09.1930 – 10.04.2021
2020
- Walter Hotz, Huttwil
Schwingklub Huttwil
25.02.1928 – Oktober 2020 - Ernst Kummer, Herzogenbuchsee
Schwingklub Herzogenbuchsee
11.05.1944 – Juli 2020 - Theodor Hasler, Roggwil
Schwingklub Langenthal
14.06.1932 – 27.06.2020
Nachruf (PDF) - Heinz Läderach, Balsthal/Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
28.09.1943 – 08.04.2020
Nachruf (PDF)
2019
- Hansruedi Cordari, Niederbipp
Schwingklub Niederbipp
06.08.1944 – 13.11.2019
Nachruf (PDF)
2018
- Peter Leu, Bollodingen
Schwingklub Herzogenbuchsee
08.06.1934 – 10.12.2018 - Ernstpeter Huber, Frauenfeld/Langenthal
Schwingklub Langenthal
15.05.1941 – 30.06.2018
Nachruf (PDF) - Werner Gasser, Andwil TG/Ersigen
Schwingklub Kirchberg
22.12.1945 – 27.06.2018 - Leo Egli, Lengnau BE/Oekingen SO
Schwingklub Kirchberg
30.11.1937 – 24.05.2018 - Walter Scheidegger, Herzogenbuchsee
Schwingklub Langenthal
25.04.1945 – 02.03.2018 - Peter Mühlethaler, Kaltacker
Schwingklub Burgdorf
02.11.2018 – 21.01.2018
Verstorbene Sieger «historischer» Feste
Die nachstehend aufgeführten beiden Schwinger haben unserer Vereinigung angehört. Der Unspunnen gilt erst seit 1987 als Fest mit «eidgenössischem Charakter». Deshalb gelten die beiden als Sieger «historischer» Feste.
Kopp Hans sen.
1920–1988, SK Herzogenbuchsee
- 1949 Sieger Unspunnen
Vater von Kilchberger-Sieger Kopp Hans jun. (1978), ebenfalls SVO-Mitglied
Gasser Hansueli
1935–1984, SK Kirchberg
- 1955 Sieger Unspunnen (Rang 1b)
Bruder von Unspunnen-Sieger Gasser Peter (1968), ebenfalls SVO-Mitglied
Pfingstwochenende 2026
- 23.05.2026: Oberaargauisches Schwingfest Niederbipp:
Jetzt Vorverkaufstickets kaufen! - 25.05.2026: Oberaargauischer Nachwuchsschwingertag Niederbipp